Modern. Zukunftsorientiert. Grün.

Zukunft klima­freundlich gestalten

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geplante CO₂-Reduktion durch Photovoltaikanlagen
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der Gesamtemissionen Deutschlands an CO₂ verursacht das deutsche Gesundheitswesen.

Das Klinikum Osnabrück ist mit der Entstehung 1811 das erste Krankenhaus der Stadt Osnabrück gewesen. Um weiterhin die nötige gesundheitliche Versorgung zu bieten, wird mehr Fläche benötigt. Der Masterplan 3.0 soll den Klinikum-Campus hinsichtlich der aktuellen Bedürfnisse optimieren und mit dem Konzept Green Hospital klimafreundlich gestalten.

Was?

Für die Zukunft mitdenken

Das Klinikum bietet mit seinem zentralisierten Campus am Finkenhügel eine Anlaufstelle für alle Patientenbelange. Mit dem Masterplan 3.0 sollen drei Cluster mit Nutzungsschwerpunkten auf dem Gelände entstehen. Dazu müssen vorhandene Parkflächen überbaut werden. Denn der Ausbauplatz ist begrenzt. Mit einem Parkhaus auf 6 Ebenen mit etwa 900 Parkplätzen sollen derzeit genutzte Parkflächen für die baulichen Pläne frei werden. Damit können zusätzlich benötigte Kapazitäten für Patientenbetten und die Verwaltung geschaffen werden. Der Bau startete im April 2024.

„Die jetzigen räumlichen Planungen entsprechen einem Stand von 1980. In diesen 40 Jahren hat sich unglaublich viel verändert. Es werden heutzutage Techniken angewendet, an die man vorher noch gar nicht gedacht hat“, so Frans Blok, Geschäftsführer des Klinikums Osnabrück.

Was?

Für die Zukunft mitdenken

Das Klinikum bietet mit seinem zentralisierten Campus am Finkenhügel eine Anlaufstelle für alle Patientenbelange. Mit dem Masterplan 3.0 sollen drei Cluster mit Nutzungsschwerpunkten auf dem Gelände entstehen. Dazu müssen vorhandene Parkflächen überbaut werden. Denn der Ausbauplatz ist begrenzt. Mit einem Parkhaus auf acht Halbebenen mit etwa 760 Parkplätzen sollen derzeit genutzte Parkflächen für die baulichen Pläne frei werden. Damit können zusätzlich benötigte Kapazitäten für Patientenbetten und die Verwaltung geschaffen werden. Der Bau soll noch in diesem Jahr beginnen und im Herbst 2022 abgeschlossen sein.

„Die jetzigen räumlichen Planungen entsprechen einem Stand von 1980. In diesen 40 Jahren hat sich unglaublich viel verändert. Es werden heutzutage Techniken angewendet, an die man vorher noch gar nicht gedacht hat“, so Rudolf Küster, Geschäftsführer des Klinikums Osnabrück.

Außenansicht Gebäude Klinikum Osnabrück

Definierte Ziele fürs Klinikum

1.

Betriebskostensenkung — 
nach derzeitigem Simulationsstand über 60% Einsparung

2.

Komplette Unabhängigkeit von den derzeit ausschließlich eingesetzten fossilen Energieträgem

3.

CO2 Energieversorgungsstruktur

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Nachhaltige Entwicklung am Klinikum: Baumbepflanzung für eine grünere Zukunft

Das Klinikum Osnabrück hat am 28.11. die erste Baumbepflanzung auf dem Klinikumsgelände abgeschlossen. Auf zwei Flächen wurden einheimische Baumarten gepflanzt, die die ökologische Vielfalt fördern, die Luftqualität verbessern und zu einer nachhaltigen Umgebung für Patienten, Mitarbeitende und Besucher des Klinikums beitragen. Weitere Bepflanzungen auf dem Medizin-Campus Am Finkenhügel sind in Planung. Unter anderem sind noch eine neue Allee mit bis zu 100 Bäumen als Verbindung an den neuen Rehatrakt (2025) und weitere Anpflanzungen am neuen Parkhaus (2024) vorgesehen.

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Wie?

Alle Bereiche gehen
Hand in Hand

Bisher produziert das Klinikum 5500 Tonnen CO₂ pro Jahr. Unter dem Konzept Green Hospital möchte das Klinikum als  Leuchtturmprojekt in Deutschland gelten. Dazu gehöre neben der Baulichkeit und den Baumaterialien auch die Rundum-Versorgung im späteren Betrieb. 

Neben einer Sanierung der bestehenden Bettenhäuser sollen 220 neue Patientenbetten entstehen. Außerdem sollen viele weitere Räume für Kooperationspartner wie Arztpraxen auf dem Campus geschaffen werden. 

„Das neue Parkhaus wird bereits das erste Muster für unseren ökologischen Ansatz sein“, erklärt Blok. Das Dach mit Photovoltaikanlage und Dachbegrünung
soll Solarenergie erzeugen. Elektroladesäulen für Fahrräder und Autos sollen im neuen Parkhaus Platz finden, ebenso eine Fahrradgarage. Im Untergeschoss des Parkhauses entstehen Räumlichkeiten für die benötigte Technik zur Umsetzung des Green Hospital-Konzepts. Derzeit werden viele verschiedene Modelle diskutiert, die im finalen Konzept verschmelzen werden.

Durch erneuerbare Energien soll Wasserstoff erzeugt werden, der wiederum mit Katalyse und Zufuhr von CO₂ zu Methangas umgewandelt wird. Dieses Methangas soll dann in den Blockheizkraftwerken verfeuert werden. Das entstandene CO₂ wird diesem Prozess wieder hinzugeführt. Dadurch wäre das Klinikum klimaneutral.

Große PV-Anlage auf Dachflächen (und Parkplätzen) mit einer Gesamtleistung von ca. 4 MWp

Bezug von Grünstrom für den Eigenbe­darf, für den allgemeinen Krankenhausbe­trieb, aber auch als Ersatz für vorhandene Erdgaskessel (power-2-heat). Fakultativ wird die Wärmeerzeugung ergänzt durch elektrisch angetriebene Hochtemperatur­-Wärmepumpen mit Abwärmenutzung aus originären Krankenhausprozessen oder Wirkungsgradverlusten der Energieum­wandlung

Überproportionaler Bezug von Grünstrom bei Überkapazitäten regenerativer Ener­gie im öffentlichen Netz für Elektrolyseure (power-2-gas)

Wasserstoffspeicherung am Standort (Tagesspeicher), Rückverstromung über Blockheizkraftwerke (Notstromaggregate), in Schwachlastzeiten regenerative Ener­giebereitstellung (gas-2-power)

Fakultativ Wasserstoffeinspeisung auf Erdgasnetz im Rahmen technischer/ge­setzlicher Möglichkeiten (Jahresspeicher)

Fakultativ Methanisierung von Wasserstoff und Einspeicherung auf das Erdgasnetz ( Jahresspeicher)

Der Einsatz von Einmalprodukten muss überdacht oder auch in der Speiseversorgung müssen noch mehr regionale Produkte als bisher verwendet werden. 

Wann?

Ein straffer Zeitplan

Nach dem Parkhaus soll ein Versorgungszentrum mit unter anderem Labor, Küche und Apotheke gebaut werden. Die Büroräume werden energieeffizient gebaut. Ohne Heizung sollen die Räume allein durch die gute Isolierung „beheizt“ werden. Darauf folgt sukzessive der Umbau der Funktionsbereiche. Die ersten notwendigen Schritte des Green Hospitals sollen zwischen 2025 und 2027 abgeschlossen sein.

„Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensidentität“, sagt Blok. Das oberste Ziel ist es daher, in allen Bereichen und Abteilungen CO₂-neutral zu sein. Das schaffe man als Klinikum Osnabrück nur gemeinsam.

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